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Zeugen gesucht ...

... denn das organisierte Verbrechen sucht Waghäusel heim!

Gemeinsam mit der Stadtbibliothek Waghäusel präsentiert die PAROLE Ende Januar die Krimitage in der Eremitage!

Mit dabei: Die Improvisations-Theatergruppe der PAROLE. Von gruselig schön, spannend und spontan bis zum Abwinken ist alles möglich. Man weiß nicht was kommt, aber es wird verboten gut!

Alle Freunde des spontanen Verbrechens können uns am Freitag, 31.01.20 um 19 Uhr in der Ermitage Waghäusel besuchen. Karten gibt’s für 8 € unter Tel. 07254-77 99 350, karten@theater-parole.de oder im Onlineformular sowie an der Ausleihe der Stadtbibliothek Waghäusel während der Öffnungszeiten.

Drei... Zwei... Eins... LOS!

Der bis an die Zähne bewaffnete Cowboy blinzelt in die Sonne. Da erblickt er seinen Rivalen. Er tritt ihm entgegen. Ihre Blicke treffen sich. Langsam wandert seine Hand an den Revolver. – KLATSCH – Der Flug nach Berlin wurde storniert. Bei den Reisenden liegen die Nerven blank. – KLATSCH – Der Maler verzweifelt an seinem Modell. Ausdruck, er vermisst den Ausdruck!

Klingt chaotisch und steht so bestimmt in keinem Textbuch? Richtig, aber genauso wollen wir das doch!

Wir, das sind einige Mitglieder der PAROLE, die sich zu einer Improvisationstheatergruppe zusammengeschlossen haben. Unter der Leitung von Benedikt Freidel kommt es seit März nicht auf Planung, sondern auf Spontanität an. Die Idee dahinter: Klassisches Theater ist stets eine gut choreographierte Inszenierung. Was dem Zuschauer präsentiert wird, haben wir Darsteller bereits dutzende Male durchgespielt, verfeinert und verändert. Das mag perfektionistisch klingen, ist in Wahrheit aber bloße Notwendigkeit, denn ohne gut geprobte Abläufe wäre es schlicht unmöglich, ein komplexes Stück wie Wir sind keine Engel auf die Bühne zu bringen.

Improvisationstheater wagt den Bruch: Wenn die Vorgabe an die Darsteller kein Textbuch, sondern bloß eine Emotion oder Geste ist, entstehen die Szenen, die sich in der Folge zeigen, erst im Moment der Aufführung. Niemand weiß, wie sich das Gespräch zwischen dem Ängstlichen und dem Neurotiker entwickeln wird – nicht einmal der Ängstliche und der Neurotiker selbst. Diese Unplanbarkeit kann abschreckend wirken, denn wer möchte schon gern ohne Konzept vor ein Publikum treten? Sie kann allerdings auch Sprungbrett zu etwas Faszinierendem sein: Zu echter Unmittelbarkeit – und häufig zu einer wahnwitzigen Situationskomik.

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